RIT-Reflexintegration

                         Hat Ihr Kind vielleicht Schwierigkeiten ... 

 

... vom linken Blattrand anzufangen zu schreiben?                                               ... einen Ball zu fangen?

... bei der Rechtschreibung?                                                                                             ... Schuhe zu binden?

... sich zu konzentrieren?                                                                                                   ... bei der Artikulation?

... ruhig zu sitzen?                                                                                                                 ... den Stift locker zu halten?

... Ordnung zu halten?                                                                                                         ... die Jacke zuzuknöpfen?

... beim lesen?                                                                                                                         ... schwimmen zu lernen?

... bei lauten Geräuschen?                                                                                                 ... von der Tafel abzuschreiben?

... lässt sich leicht ablenken?                                                                                            ... weint oft?

... oder verwechselt Zahlen,  25 anstatt 52?                                                               JA? 

 

Wenn Sie einige dieser Auffälligkeiten bei Ihrem Kind bemerken, dann kann es vielleicht daran liegen, dass es Probleme in der Schwangerschaft oder während der Geburt gab, ein Kaiserschnitt reicht schon aus.

Oder einzelne Entwicklungsschritte zu schnell erlebt - vielleicht sogar übersprungen wurden. 

Frühkindliche Reflexe sind sehr wichtig in unserer Entwicklung und haben für eine bestimmte Zeit wichtige Aufgaben zu erfüllen. 

Probleme können dann auftauchen, wenn sie nicht integriert sind, d. h. Restreaktionen die Entwicklung beeinträchtigen, das kann sich dann später z.B. enorm auf die Schulleistung auswirken! 

 

Die gute Nachricht: 

Mit einem gezielten Bewegungsprogramm - zur Integration von noch aktiven frühkindlichen Reflexen - können Kinder und Jugendliche diese Entwicklungsrückstände wieder aufholen, mit einem Reflexintegrationstraining.   

 

Sie haben noch Fragen oder möchten einen Termin?

Schreiben Sie mich über das Kontaktformular an, ich werde mich schnellst möglich bei Ihnen melden.

 

Bei der RIT-Reflexintegration handelt es sich um ein hoch effizientes Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit:

 

Schul- und Lernproblemen, wie z.B.:

  • Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)
  • Unruhe und Unkonzentriertheit
  • Konzentrationsprobleme, Hyperaktivität  AD(H)S
  • fehlende Impulskontrolle
  • Verdrehen von Buchstaben
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • geringe Stresstoleranz

 

Motorischen Problematiken, wie z.B.:

  • Schlechte Körperkoordination und Körperhaltung
  • Ungeschicklichkeiten
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik 

 

Spätestens nach der Einschulung fallen diese Verhaltensweisen auf und werden meist mit der Diagnose AD(H)S oder Legasthenie belegt. 

Sind Sie sich noch unsicher,

ob bei Ihnen oder Ihrem Kind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind?

 

Hier ist ein kleiner Auszug aus dem RIT-Fragebogen, bei mehr als 7 Ja-Antworten ist es wahrscheinlich, das persistierende Reflexe noch nicht integriert sind. Diese können für die Lern- und Verhaltensprobleme Ihres Kindes verantwortlich sein. 

Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf und ich berate Sie über eine mögliche weitere Vorgehensweise.

  1. Hatten Sie während der Schwangerschaft gesundheitliche oder persönliche Probleme?  Ja   Nein
  2. Lag Ihr Kind in den ersten Monaten überwiegend auf dem Rücken?  Ja   Nein
  3. Hat Ihr Kind Angst vor der Schule (Bauchschmerzen, Übelkeit, etc.)?   Ja   Nein
  4. Fällt es Ihrem Kind schwer eine feste Faust zu machen?  Ja   Nein
  5. Drückt Ihr Kind den Stift bei Gebrauch sehr stark auf?   Ja   Nein
  6. Hat Ihr Kind wenig Lust zu schreiben, ermüdet es sehr schnell beim Schreiben?    Ja   Nein
  7. Neigt Ihr Kind dazu auf den Zehenspitzen zu gehen?   Ja   Nein
  8. Rollt Ihr Kind die Zehen immer wieder ein?   Ja   Nein
  9. Hat Ihr Kind Gleichgewichtsprobleme?   Ja   Nein?
  10. Hat es Schwierigkeiten in Rechtschreibung, Grammatik oder Rechnen?   Ja   Nein
  11. Lässt Ihr Kind beim Lesen oft Buchstaben oder Wörter aus?   Ja   Nein
  12. War das Kind über das Alter von 5 Jahren hinaus Bettnässer)   Ja   Nein
  13. Lernt Ihr Kind schlecht?   Ja   Nein
  14. Flüchtet sich Ihr Kind gerne in eine Fantasiewelt?   Ja   Nein
  15. Ist Ihr Kind oft weinerlich?   Ja   Nein
  16. Kann sich Ihr Kind schlecht konzentrieren?   Ja   Nein

Wie läuft ein RIT-Training ab?

 

Anhand eines Fragebogens und speziellen Tests wird der neuromotorische Entwicklungsstand des Kindes ermittelt. 

Entsprechend der Reihenfolge ihres Entstehens werden die einzelnen Reflexe geprüft und daraufhin das Bewegungstraining individuell für jedes Kind zusammengestellt. 

 

Das RIT-Training dauert zwischen 6 und 12 Monate, wobei ca. alle 4 Wochen eine Stunde bei mir stattfindet. Ich überprüfe das vorhandensein aktiver Reflexe, integriere diese und zeige unkomplizierte Übungen, die zu Hause zu machen sind. 

Der tägliche Zeitbedarf hierfür beträgt 10 - 15 Minuten und eine Unterstützung der Eltern, zumindest eines Elternteils ist hierbei erforderlich.

Reflexe sind unbewusste motorische Reaktionen, ausgelöst durch Sinneseindrücke wie Sehen, Hören oder Fühlen, die vorab im Gehirn entsprechend verarbeitet wurden. Ihren neurologischen Ursprung findet man im Kleinhirn und Hirnstamm. 

Persistierend, d.h. länger vorhanden, sind sie dann, wenn sie nach der Zeit, in der sie schon längst integriert sein sollten, noch beobachtbar sind. Wenn frühkindliche Reflexe, die einem Säugling nach der Geburt das Überleben sichern, noch im Erwachsenenalter vorhanden sind, bedeutet es eine große Kraftanstrengung für den Körper diese zu kontrollieren, womit er ständig überfordert ist. Dann nämlich behindern sie willentlich auszuführende Bewegungen, was sich z.B. in ungeschicktem Verhalten, sportlichem Desinteresse, in unbeholfenen Bewegungsabläufen, geringerer Widerstandsfähigkeit bei Herausforderungen bis hin zu schneller Erschöpfung oder auch Krankheiten äußern kann. Menschen mit nicht vollständig integrierten frühkindlichen Reflexen haben immer wieder das Gefühl, sie stünden unter permanenter Spannung

"Spannungskopfschmerz", nächtliches Zähneknirschen, verspannte Schultern, Rückenschmerzen, verdrehte Körperhaltungen beim Stehen (weil es anders zu anstrengend ist), das Gefühl der dauernden Überforderung und die damit möglicherweise einhergehenden Kommunikationsprobleme auf unterschiedlichen Ebenen sind nur einige Symptome, die darauf hindeuten, dass Reflexe noch nicht vollständig integriert sind.

Wenn frühkindliche Reflexbewegungen noch ganz oder teilweise aktiv sind, können sie jederzeit ausgelöst werden und verursachen meist unwillentliche Restmuskelreaktionen. 

Das ist ein Zeichen neuronaler Unreife, also fehlender Nervenverknüpfungen im Gehirn

 

Sie möchten noch weitere Informationen oder einen Termin

Schreiben Sie mir über das Kontaktformular, ich werde mich schnellst möglich bei Ihnen melden.